Workshops

I am a trained facilitator in different methods of elicitive conflict transformation, as it has been developed at the University of Innsbruck’s UNESCO Chair for Peace Studies. During the past years I have been integrating elements of Theatre for Living, into my work, following the work of David Diamond. Trained at the Ruth Cohn Institute, I facilitate groups by focusing on elements of Theme Centered Interaction.

If you are interested in one of the following workshops or if you have an individual Workshop request, please contact me at Adham.Hamed@uibk.ac.at

Conflict Transformation (together with Lena-Maria Drummer, MA)

In this workshop we work with and discuss different approaches to conflict, ranging from conflict resolution and conflict Management to conflict transformation. We acknowledge the limitations of language in the expression of violent realities related to conflict. We will therefore draw on elements of Forum Theatre to not only conceptualize but also experience the potentials of conflict transformation, a process in which participants will be their own, and most important, ressource in their discover of new courses of Action in dysfunctional conflicts.

Wenn wir Grenzen begegnen (together with Lena Maria Drummer, MA and Laura Söllner, MA)

Von der internationalen Politik bis tief hinein in unsere intimsten Beziehungen – Grenzen begegnen uns im Leben ständig, immer wieder werden sie von uns und anderen überschritten und dabei oftmals neu definiert. Jede Person hat dabei ein unterschiedliches Verständnis von – und unterschiedliche Erfahrungen mit – Grenzen. Diese Erfahrungen machen uns zu Grenzexpert_innen. In diesem Workshop wollen wir uns auf Basis dieser Expertise und anhand des Theater zum Leben (im Besonderen anhand der Methoden Bildertheater und Polizisten im Kopf) nach David Diamond mit der Frage beschäftigen, was mit inneren und äußeren Beziehungen passiert, wenn Grenzen überschritten werden. Vorerfahrung mit Theater ist explizit nicht erforderlich. Menschen mit Theatererfahrung sind dabei aber auch herzlichst willkommen.

Die Kunst des Streitens (together with Lena Drummer, MA and Mag. Stefan Freytag, organized by Young Caritas Tirol)

kunstdesstreitens

Ausgegrenzt werden, sich nicht gesehen fühlen, eigenen und fremden Erwartungen entsprechen zu müssen, die Angst geprüft und bewertet zu werden – Jugendliche sind einer Vielzahl von Konflikten ausgesetzt. Sei es in der Schule, in Jugendgruppen, im Lehrberuf oder in der Familie. Konflikte werden meist als störend empfunden. Oft wird versucht ihnen aus dem Weg zu gehen.

In diesem Workshop möchten wir Konflikte als etwas Alltägliches, Notwendiges und Bereicherndes sehen lernen. Als Chance zur Veränderung und persönlichen Weiterentwicklung.

Theaterpädagogisch setzen wir uns mit unseren Verhaltensweisen in Konfliktsituationen auseinander, werden uns unserer eigenen Kompetenzen bewusster und erforschen was Versöhnung alles heißen kann.

Im Mittelpunkt steht ein bewertungsfreier Raum, in dem Jugendliche gestärkt, ihr Einfühlungsvermögen gefördert und Vorurteile abgebaut werden. Wir spielen, probieren aus, reflektieren und lernen von unseren Erfahrungen.

Ein Workshop entwickelt von den Innsbrucker Friedens- und KonfliktforscherInnen Mag. Stefan Freytag und Mag. Julia Giesinger.

Für: Jugendliche ab 13 Jahren Dauer: 2,5h (3 UE)

Workshop Inquiries: Caritas Tirol – youngcaritas, Heiliggeiststrasse 16, 6020 Innsbruck

Tel: +43 (0) 512 7270 72

E-Mail: k.cleven.caritas@dibk.at

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ReferentInnen

Lena-Maria Drummer lebt derzeit in Innsbruck und ist angehende Absolventin im Master Programm für Frieden und Konflikttransformation an der Universität Innsbruck. Sie lebte lange Zeit in Ägypten wo sie u.a. für Projekte zur Förderung des Dialogs zwischen der westlichen und muslimischen und arabischen Welt arbeitete. Sie lernte das Theater zum Leben durch seinen Gründer David Diamond kennen und möchte es als neu erlernte Methode anwenden, um mit Gemeinschaften in den Dialog zu treten.

Adham Hamed ist Friedens- und Konfliktforscher an der Universität Innsbruck. In seiner Arbeit setzt er sich mit den Potentialen von Forumtheater in der Konflikttransformation auseinander. Seine weiteren Arbeitsschwerpunkte umfassen den Nahostkonflikt und die Protestbewegungen im Nahen Osten, sowie Flucht und Migration.

Laura Söllner arbeitet als Theaterpädagogin in Berlin, wo sie Theaterstücke und Performances mit Schüler_innen von Grund-, Mittel- und Oberschulen entwickelt und Workshops für das Jüdische Museum Berlin und das Archiv für Jugendkulturen leitet. Sie ist Mitglied des Vereins VorOrtung e.V.- zeitgenössische Kunst und Kultur im Kontext, der durch künstlerische Projekte Raum zum Erproben neuer Perspektiven auf die Gesellschaft schaffen will.